IT made in Germany
Drei georedundante Rechenzentren in Deutschland
Hier laufen die Systeme unserer Kunden: abgesichert gegen Ausfall, Stromausfall und Zugriff von außen. Betrieben von einem Team in Freiburg, das jeden Handgriff kennt.
- ISO 27001 seit 2016
- PCI-DSS seit 2015
- Datenhaltung nach deutschem Recht
- 100 % Strom aus Wasserkraft
Stabile Infrastruktur made in Germany
Ein Rechenzentrum fällt niemandem auf, solange es läuft. Es fällt auf, wenn im Quartier der Strom ausfällt, wenn ein Feuer wie 2021 in Straßburg ein komplettes Datacenter zerstört, oder wenn ein Server ausgerechnet am Black Friday nicht mehr antwortet.
Für genau diese Momente ist unsere Infrastruktur gebaut. Und für die vielen Tage davor, an denen einfach alles funktionieren soll.
Freiburg, Karlsruhe, Stutensee
Continum betreibt drei georedundante Rechenzentren in Deutschland, verbunden über ein eigenes Netz, den sogenannten Backbone. Georedundant heißt: Die Standorte sind räumlich getrennt. Ein lokales Ereignis an einem Standort, ein Brand, ein Stromausfall, eine Netzstörung, reißt den Betrieb an den anderen nicht mit.
Freiburg
Eigenes Rechenzentrum, 2022 in einen neuen, effizienteren Bau überführt. Am selben Ort sitzen Betrieb, Support und Entwicklung.
Karlsruhe
Eigenes Rechenzentrum, georedundant angebunden, Betrieb nach deutschem Recht.
Stutensee
Eigenes Rechenzentrum, georedundant angebunden, mit Ökostrom und Kaltgangeinhausung.
Die Anbindung ans Internet ist mehrfach redundant ausgelegt und direkt an den zentralen Internetknoten DE-CIX angeschlossen. Zu den großen Public Clouds von AWS und Microsoft Azure bestehen direkte Verbindungen. Das macht hybride Aufbauten möglich, bei denen ein Teil Ihrer Systeme bei Continum läuft und ein Teil in der Public Cloud.
Ihre Daten bleiben in Deutschland
Alle drei Rechenzentren stehen in Deutschland, betrieben von der Continum AG mit Sitz in Freiburg. Für Sie heißt das: Ihre Daten unterliegen dem deutschen Datenschutzrecht und der DSGVO, ohne Umweg über eine Konzernmutter außerhalb der EU.
Das ist keine Formsache. Bei Anbietern, deren Muttergesellschaft in den USA sitzt, genügt nach einer Entscheidung der Vergabekammer Baden-Württemberg von 2022 bereits die Möglichkeit eines Zugriffs, um datenschutzrechtlich zum Problem zu werden. Auch dann, wenn der Server physisch in Europa steht. Bei Continum stellt sich diese Frage nicht.
Schutz, der beim Gebäude anfängt
Bevor es um Firewalls geht, geht es um Türen. Der Zutritt zu den Rechenzentren ist über technische, bauliche und organisatorische Maßnahmen geregelt.
Zutritt
Brandschutz
Stabile Stromversorgung
Die Energieversorgung ist redundant aufgebaut: unabhängige Stromzuleitungen, Stromspeicher und Generatoren. Fällt das öffentliche Netz aus, übernimmt die Notstromversorgung.
Wie das in der Praxis aussieht, hat sich im Juli 2022 gezeigt. In der Freiburger Innenstadt fiel für knapp zwei Stunden der Strom aus, sieben Trafostationen gingen vom Netz. Auf dem Dach lief der Generator, die angeschlossenen Systeme blieben erreichbar. Unsere Kunden bemerkten nichts vom Stromausfall.
Gekühlt wird über Wasser-Luft-Wärmetauscher und Freikühler. An kühleren Tagen reicht die Außenluft, an wärmeren wird zugeschaltet. Über das Jahr liegt der PUE-Wert unter 1,19. Der PUE beschreibt, wie viel Energie ein Rechenzentrum zusätzlich zur reinen Rechenleistung verbraucht, etwa für Kühlung und Verluste. Je näher an 1, desto effizienter. Den Strom bezieht Continum zu 100 Prozent aus Wasserkraft.
Doppelt ausgelegt, laufend überwacht
Rund um die Uhr überwachen Team und Systeme das Netz. Firewalls und Intrusion-Detection-Systeme melden Auffälligkeiten, bevor daraus ein Vorfall wird. Pro Jahr wehrt Continum über 45.000 Angriffe und DDoS-Attacken ab.
Redundante Systeme
Getrennte Netzbereiche
Tägliche Backups
Abwehr rund um die Uhr
Regelmäßig auditiert
Wie sicher ein Rechenzentrum betrieben wird, lässt sich nicht am Marketing ablesen, sondern an Audits.
Continum ist seit 2016 durchgängig nach ISO/IEC 27001 zertifiziert, der führenden Norm für Informationssicherheit. Seit 2015 kommt PCI-DSS dazu, der Standard der Kreditkartenindustrie, den ein unabhängiger Prüfer (QSA) jedes Jahr vor Ort abnimmt. Damit gehören wir zu den wenigen Managed-Hosting-Anbietern in Deutschland, bei denen auch Kreditkartendaten verarbeitet werden dürfen.
Der Betrieb orientiert sich an ITIL, der Ausbau des Freiburger Rechenzentrums an der Verfügbarkeitsklasse 3 nach DIN EN 50600.
Zertifizierungen